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Aktuelle Projekte:
Krebs
hat man nicht alleine
Aufsuchende Familientherapie in der Onkologie - ein Projekt der
Karl-Bröcker-Stiftung.
Eine Krebserkrankung konfrontiert das gesamte Familiensystem mit starken
Veränderungen und Belastungen. Die Familienmitglieder leiden mit und haben wenig
Möglichkeiten, ihre Sorgen und Bedürfnisse in dieser Zeit unterzubringen.
Insbesondere in Fällen einer fortgeschrittenen Krebserkrankung eines
Familienmitglieds werden Resignation, unlösbare Spannungen sowie ein Mangel an
offener Kommunikation beobachtet.
Kinder in einem derart belasteten Familiensystem sind mit einem "zu viel - zu
früh" konfrontiert. Sie wirken oft überangepasst oder werden
verhaltensauffällig, entwickeln schulische Probleme oder körperliche Reaktionen.
Mit
der aufsuchenden systemtherapeutischen Arbeit, die im häuslichen Umfeld der
betroffenen Familie stattfinden kann, sollen neue Sichtweisen und Haltungen
angeregt werden. Eine offene Kommunikation über alle Fragen der Erkrankung sowie
ein emotionaler Austausch unter den Familienmitgliedern sind für die Anpassung
der Familie an die Erkrankung besonders wichtig. Paare können lernen, den Stress
durch die Krebserkrankung gemeinsam zu bewältigen und Kinder profitieren sehr
davon, wenn die elterliche Präsenz erhalten bleibt und nicht durch Hilf- und
Hoffnungslosigkeit verloren geht.
Ziel dieses Angebots ist es, Ressourcen und Kompetenzen zur
Krankheitsverarbeitung im familiären System zu stärken und zur Prävention
seelischer Störungen von Kindern krebskranker Eltern beizutragen.
Als
wesentlich in der aufsuchenden Arbeit mit Familien, die von einer
Krebserkrankung betroffen sind, ist die Kooperation mit allen Helfersystemen.
Nähere Informationen zu diesem Projekt erhalten Sie gerne in einem persönlichen
Gespräch.
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